Spendenaktion 2015

Seit drei Jahren überlege ich mir am Jahresende, welche sozialen Einrichtungen ich mit einer Spende unterstützen möchte. Da mich die „Bettelbriefe“ diverser Gesellschaften in der Vorweihnachtszeit eher fragen lassen, ob das Geld hier richtig eingesetzt wird, habe ich mir eine eigene Strategie überlegt: Ich spende Geld für Aktionen/Organisationen in Ländern, die ich im zu Ende gehenden Jahr besucht habe.

2014 war reiseintensiv. 2015 zwar auch, aber viel stärker beruflich geprägt. Daher ist die Zahl der Länder beschränkter. Dennoch finde ich jede Menge Aktionen, die meine Unterstüzung brauchen können.

2015 unterstütze ich folgende Aktionen in den genannten Ländern (in chronologischer Reihenfolge):

Deutschland
Seit fast einem Jahr bin ich regelmäßig zwischen München und Hamburg unterwegs. In meiner neuen (zweiten) Heimat Hamburg beeindruckt mich besonders, was Viva con Agua auf die Beine stellt. Vom Verkauf von Mineralwasser über die Sammlung von Bechern im Stadion und bei Konzerten bis zu den Projekten in Entwicklungsländern.

England / Großbritannien
Traditionell ist eine der Organisationen, die ich regelmäßig unterstütze, Amnesty International. Gegründet 1968 in London. Unterstützenswert ist sowohl die Sektion der Bundesrepublik Deutschland von Amnesty International und natürlich auch „meine“ Gruppe Amnesty International, Gruppe 1575 in München.

USA
Der Sitz meines Arbeitgebers in San Francisco liegt nicht gerade im Vorzeigeviertel. Im Rahmen von #TwitterForGood unterstützt Twitter auf der ganzen Welt lokale Aktionen. In San Francisco haben wir 2015 unter anderem dem Boys & Girls Clubs of San Francisco geholfen, der sich um Kinder aus schwierigen Verhältnissen kümmert. Ich schließe mich dem auch privat an.
(Update: Das Spenden aus Deutschland an diese Organisation ist nicht ganz so einfach, ich bleib aber dran.)

Schweden
Schweden stand auch 2014 schon auf meiner Reise- und Spendenliste. Dieses Jahr habe ich – viel schwedischer geht es nicht – die IKEA Foundation ausgewählt. Diese arbeitet mit vielen NGOs und IGOs zusammen. Aus dieser Liste habe mich für die UNO Flüchtlingshilfe entschieden, die eine finanzielle Unterstützung erhält.

Spanien
Ich war zum allerersten Mal auf Mallorca. Für einen Deutschen nicht gerade typisch, dass das so lange dauert. Die Insel ist wirklich schön, gehört zu den reichsten Regionen Spaniens. Straßentiere haben leider kein so angenehmes Leben auf Mallorca. Daher unterstütze ich die Tierhilfe Spanien.

Italien
Eines meiner favorisierten Reiseländer. Aufgrund der Nähe zu Afrika ist Italien für viele Flüchtlinge das erste Land, das sie in Europa erreichen. Die Ärzte ohne Grenzen sind auch in Italien aktiv, um die Mittelmeer-Flüchtlinge medizinisch zu versorgen. Seit 2015 sind sie mit Schiffen im Mittelmeer unterwegs, um Bootsflüchtlinge in Seenot zu retten.

 

Wer es mir gleichtun möchte: Auf den Websites findet ihr jeweils auch Informationen zu Spendenmöglichkeiten. Darüber hinaus gilt es natürlich auch weiterhin, Amnesty International und meine Gruppe 1575 zu unterstützen!

Frohe Weihnachten!

Veröffentlicht unter Real Life | Kommentar hinterlassen

Spendenaktion 2014

Seit letztem Jahr spende ich zu Weihnachten traditionell für Projekte und Aktionen in Ländern, die ich im bald endenden Jahr bereist habe. 2013 war reiseintensiv, 2014 nur vermeintlich etwas weniger.

2014 unterstütze ich folgende Aktionen in den genannten Ländern:

Italien
Wie wir in Europa im 21. Jahrhundert mit Flüchtlingen an den europäischen Außengrenzen umgehen, ist ein Skandal. terre des hommes hilft Flüchtlingskindern im Süden Italiens.
terre des hommes: Lampedusa/Sizilien: Hilfe für Flüchtlingskinder

Frankreich
Stellvertretend für Frankreich unterstütze ich Médecins Sans Frontières (Ärzte ohne Grenzen). Eine internationale Organisation, die aus Frankreich stammt. In Zeiten einer der schlimmsten Ebola-Ausbrüche dringend notwendig.
Ärzte ohne Grenzen: Ebola

Deutschland (inkl. Bayern) und Österreich
Nach einer tollen Alpentour und mehreren kleinen Wanderungen habe ich einen kleinen, direkten Bezug zur Bergwacht entwickelt. Auch sie kann Unterstützung sicher vertragen.
Bergwacht Bayern

Schweden (und Großbritannien)
In Schweden unterstütze ich den Right Livelihood Award, auch bekannt als „Alternativer Nobelpreis“. Seine Preisträger setzen sich ein Menschenrechte, Frieden, den Schutz der Umwelt und vieles mehr ein. 2014 wurde unter Alan Rusbridger (Guardian) ausgezeichnet.
Right Livelihood Award unterstützen

Malaysia
Stand leider nur auf der Reiseliste, musste kurzfristig abgesagt werden. Dennoch für mich ein Anlass, auch ohne Ortskenntnis in diesem Land zu helfen, wo Pressefreiheit leider ein Fremdwort ist. Daher unterstütze ich Reporter ohne Grenzen.
Reporter ohne Grenzen: Malaysia

Wer es mir gleichtun möchte: Auf den Websites findet ihr jeweils auch Informationen zu Spendenmöglichkeiten. Darüber hinaus gilt es natürlich auch weiterhin, Amnesty International und meine Gruppe 1575 zu unterstützen!

Frohe Weihnachten!

Veröffentlicht unter Real Life | Kommentar hinterlassen

Mehr als 40 Tage ohne „Fernsehen“

… und dann fällt mir ein, dass ich dieses Kapitel nie abschlossen habe!

Kurze Erinnerung: Zu Beginn der Fastenzeit hatte ich beschlossen, bis Ostern auf klassisches Fernsehen zu verzichten und wenn überhaupt nur noch alternative Wege des TV-Konsums zu verwenden.

Geschafft.

Genauer gesagt: Mehr als das. Außer zu einigen besonderen Anlässen (wie Tatort mit Freunden) sehe ich immer noch kaum klassisches Fernsehen. Die Fußball-WM ist da aktuell wohl die größte anzunehmende Ausnahme. Aber auch sie geht ohne TV.

Fazit: 40 Tage Totalabstinenz haben mir gezeigt, welche Rolle das klassische Fernsehen überhaupt noch für mich hat. Nicht darauf verzichten zu müssen, aber zu  können ist das, was ich davon mitgenommen habe.

Veröffentlicht unter Digital Life, Real Life | Verschlagwortet mit | Kommentar hinterlassen

Google Maps: Angkor Wat & Co.

Beng Mealea  Google MapsGoogle hat etwas großartiges gemacht: Viele der Tempelanlagen in Kambodscha in Google Street View bereitgestellt. Sei es das weltbekannte Angkor Wat oder das unbekanntere, aber so unglaublich faszinierende Beng Mealea – es ist einfach großartig! Durch die Tempelanlagen am heimischen Computer „laufen“. Es ist fast ein bisschen, wie dort zu sein. Macht beides!

Und hier geht es per Street View direkt nach:

Seht es euch an und dann bucht einen Flug nach Siem Reap, dem nächstgelegenen Flughafen der gleichnamigen Stadt! Es gibt noch so viel mehr zu sehen!

Veröffentlicht unter Digital Life, Real Life | Kommentar hinterlassen

Ganz ohne Fernsehen geht’s dann doch nicht. Aber fast.

Zwei Wochen vor Ostern ein weiterer Zwischenstand: Die Mediatheken geben eine Menge her. Grundsätzlich benötige ich auch weiterhin weder Kabelanschluss noch Fetplattenrekorder. Ein bisschen schade, dass ich die letzten Folgen von HIMYM mir nicht auf ProSieben ansehen kann. Aber da ich die vorletzte Staffel ebenfalls weitgehend verpasst habe, werden demnächst iTunes oder Maxdome oder Watchever herhalten müssen. Wer auch immer die Serie im Angebot hat.

Eine kleine Sünde muss ich dann aber doch „beichten“: In der Heimat, ohne VDSL und vernetzten Fernseher, musste dann doch mal der klassische Fernseher mit Kabelanschluss herhalten. Hier habe ich mir die Ausnahmeregel der „Einladung“ zurechtgebogen.

Und jetzt schaue ich weiter den Polizeiruf in HD aus der Mediathek.

Veröffentlicht unter Digital Life, Real Life | Kommentar hinterlassen

Eine Woche ohne Fernsehen: Ein Zwischenstand

Eine Woche ohne Fernsehen. Überraschend einfach zu überstehen. Das Streaming-Angebot ist größer als gedacht. Sogar die Sportschau gibt’s im Web, lässt sich dank Apple TV dann problemlos auf den Fernseher streamen. In HD-Qualität!

Auch der Tatort ist kein Problem. Die Mediathek hat auch den Sonntagabend-Klassiker im Angebot. Diesen Sonntag habe ich mich allerdings zum außer Haus Sehen einladen lassen.

Auch die Privaten kommen nicht zu kurz: Gerade läuft nebenher „Der Restauranttester“ auf RTLnow. Allerdings nervt hier die Werbung: zwei PreRolls und dann nach 10 Minuten zwei MidRolls. Sechs Minuten später, wenn das erste Video zu Ende ist, wieder zwei MidRolls. Sechs Spots auf bisher 15 Minuten Content ist mir zu viel.

Ganz so glücklich macht mich die neue Technik allerdings noch nicht: Wenn ich mir Videos aus der ARD-Mediathek direkt über meinen Fernseher ansehe, bleibt das Stream leider öfter mal hängen. Über das MacBook und Apple TV läuft der gleiche Stream deutlich flüssiger.

Fazit: Lineares Fernsehen vermisse ich bisher nicht.

Veröffentlicht unter Digital Life, Real Life | Kommentar hinterlassen

40 Tage ohne „Fernsehen“

Was ja kaum jemand weiß: Die 40 Tage Fastenzeit beinhalten gar nicht die Sonntage! Nur so kommt der Kirchenkalender auf 40 Tage von Aschermittwoch bis Ostersonntag. Genaueres steht hier.

Ich nutzte dieses Jahr den „Anlass Fastenzeit“, um 40 Tage auf lineares Fernsehen zu verzichten. Das heißt nicht, dass ich generell auf „Fernsehen“, also Tatort, Fußball und das Traumschiff verzichte. Gut, auf das Traumschiff schon. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass ich zu viel fernsehe. Laut Statistik liege ich weit unter dem Durchschnittsbürger. Ich möchte für mich selbst herausfinden, ob ich das klassische Fernsehen aus der Antennendose mit festen Sendezeiten (20 Uhr Tagesschau, 20:15 Uhr Spielfilm/Serie, usw.) noch benötige. Seit Jahren schaue ich quasi nur noch Sachen, die auf meinem Festplattenrekorder aufgenommen wurden. Das ermöglicht es mir, Werbepausen zu überspringen oder Sendungen für Telefonate zu unterbrechen. Jetzt gehe ich noch einen Schritt weiter.

Ich glaube, es gibt genügend Alternativen, um meinen Bewegtbild-Konsum zu stillen. Und die werde ich bei Bedarf auch einsetzen. Heute schaue ich z.B. das Länderspiel gegen Chile als Livestream auf sportschau.de. Ansonsten liegen hier noch einige DVDs rum, mein Maxdome-Konto hat ein paar Gutscheine gespeichert und die ein oder andere Sendung findet sich ja auch in Mediatheken oder auf YouTube & Co. Und dank AppleTV kann ich meinen Laptop-Bildschirm problemlos auf den Fernseher übertragen.

Wie immer gibt es natürlich auch Ausnahmen, die ich mir gönne: Wenn Freunde mich zum Fernsehen einladen (z.B. Champions League), darf ich das annehmen. Sollte mein Internet-Anschluss länger ausfallen (unwahrscheinlich), darf das Fernsehen ebenfalls als Alternative herhalten. Und wenn im Fitness-Studio nur noch Laufbänder vor dem Fernseher frei sind, muss ich auf den Sport (und TV) auch nicht verzichten.

Wie es läuft, werde ich hier und bei Twitter (#40ohneTV) immer mal wieder berichten.

Veröffentlicht unter Real Life | 1 Kommentar