Mit ‘Internet’ verschlagwortete Einträge

Neues zur Mediennutzung – wirklich?

30. Juli, 2009

Vor ein paar Tagen war in der Wirtschaftspresse und in diversen Blogs ein großes Erstaunen anlässlich einer Analyse eines 15-jährigen Praktikanten von Morgan Stanley festzustellen. Meiner Meinung nach ist daran allerdings nur eine Sache erstaunlich: Dass Morgan Stanley das Werk des Praktikanten tatsächlich veröffentlicht hat.

Denn eigentlich beschreibt der 15-jährige Matthew Robson nur, welche Medien er und seine Freunde nutzen und warum. Und welche eben nicht. Da ich mich seit einigen Jahren mit dem Thema Mediennutzung beschäftige, steht in dem Report für mich nichts wirklich Neues, die Aussagen sind eher banal: Für Jugendliche ist der Preis ein sehr wichtiges, wenn nicht das entscheidende Kriterium. Deshalb kaufen sie nur selten CDs und haben nur selten High-Class-Handys wie das iPhone. Wenn sie eine Zeitung lesen, dann eher die kostenlosen Blätter. Und so weiter.

Es mag viele „Experten“ und „Entscheider“ erstauen, was sie in diesem Report lesen. Denn es ist die schlichte Wahrheit, ausgedrückt in den Worten eines 15-Jährigen. Ohne Bullshit-Bingo-Begriffe, ohne Rücksicht auf eventuelle Auftraggeber aus der Medienbranche. Einfach nur der nüchterne, alltägliche Blick auf die Mediennutzung von Jugendlichen.

Ähnliche, noch aussagekräftigere Ergebnisse, würde jede unabhängige Befragung von Jugendlichen auch liefern. Und vermutlich noch deutlich mehr.

Die Frage ist nur, wer wirklich die harte Wahrheit hören will: Kann ein Marktforscher eines Verlagshauses der Geschäftsführung und dem Marketing Studienergebnisse vorlegen, die deutlich zeigen, dass seinem Produkt die Zukunft fehlt? Das ist nicht, was der Auftraggeber einer solchen Studie hören möchte. Und deshalb werden die Daten so lange „interpretiert“, bis die gwünschten/erhofften Ergebnisse vorliegen. Dann stellt man zum Beispiel einen Kohorteneffekt fest. Dieser soll belegen, dass das Zeitunglesen bei jungen Erwachsenen automatisch wieder einsetzt. In einem bestimmten Alter. Damit sind dann alle glücklich: Die Geschäftsführung, weil sie eine Zukunft für das Unternehmen sehen. Das Marketing, weil es Argumente gegen das böse Internet hat. Die Marktforschung, weil ihre Arbeit Geschäftsführung und Marketing beeindruckt. Nur die Wahrheit und der realistische Blick gehen dabei verloren.

Irgendwann passiert dann aber genau das, was wir jetzt gesehen haben: Alle sind erstaunt, finden die Ergebnisse spannend und bahnbrechend. Und das alles nur, weil ein 15-Jähriger kein Interesse an Kundenwünschen und Geschäftsmodellen hat und einfach mal vor sich hin schreibt. Und endlich einmal die Wahrheit gedruckt wird.

„Internet-Gemeinde“

8. Juli, 2009

„Die Internet-Gemeinde“ hat eine Heldin, empfindet Zensur, feiert Jörg Tauss, ist enttäuscht, lässt einen AOL-Dienst kapitulieren. Schon interessant, was „Die Internet-Gemeinde“ so alles tut, denkt und macht. Aber gibt es „Die Internet-Gemeinde“ überhaupt? Ich glaube nicht.

Ich denke vielmehr, dass ein Großteil der Journalisten und Redakteure bei Zeitungen und Zeitschriften und deren Online-Ableger immer noch ein abstruses Bild der Internet-Nutzer haben und diese „Internet-Gemeinde“ für Nerds, Computer-Fuzzis und sonstige Spinner halten.

Aber das ist schon lange nicht mehr so. Um zu sehen, wie weit verbreitet die „Internet-Gemeinde“ ist, reicht ein Blick auf die Strukturdaten der AGOF.  Das Internet wird von breiten Teilen der deutschen Wohnbevölkerung (65,1%) genutzt. „Die Internet-Gemeinde“ entspricht also in weiten Teilen auch der Gesamtbevölkerung, wenn auch nach wie vor Frauen und Ältere noch leicht unterrepräsentiert sind. Und diese weite Teile der Bevölkerung sind eben nicht so homogen und speziell, als dass sie unter dem Begriff „Die Internet-Gemeinde“ zusammenfassbar sind.

Internet-Nutzer sind ganz normale Menschen. Sie nutzen das Internet, fahren aber auch Auto, trinken Kaffee, sehen fern – und gehen wählen. Sie werden nicht dadurch besondere Menschen, dass sie das Internet nutzen. Das Internet ist kein abstraktes Hobby, sondern für viele ein alltägliches Medium. Und das nutzen immer mehr Menschen, um sich zu informieren, selbst ihre Meinung zu artikulieren oder um sich einfach nur unterhalten zu lassen.

Eigentlich ist es ja auch ganz einfach zu verstehen: Bei den TV-Einschaltquoten spricht auch niemand davon, dass „Die Fernseh-Gemeinde“ die Jackson-Trauerfeier auf N24 gesehen hat. Und „Die Zeitung-Gemeinde“ gibt es offenbar auch nicht.

Update: Jetzt hat sich auch Thomas Knüwer mit dem Begriff „Internet-Community“ auseinandergesetzt.

Nö. (2)

22. Juni, 2009

Und wieder eine Mail mit Werbe-Anfrage. Anonymisierung von mir, Schreibfehler vom Absender.

Guten Tag,
mein Name ist Bernd W***. Ich habe Ihre gut gemachte Seite im Internet gefunden.

Sind Sie an Schließfächern aus Stahlblech oder am Weiterverkauf von Schließfachschränken interessiert?

Würden Sie von Ihrer Homepage zu
http://www.s***.de den folgenden Link einbauen?

Schliessfächer eignen sich für unterschiedliche Zwecke. Mehrere diese Schliessfächer (Link entfernt) in einem Schließfachschrank zusammen werden oft in Betrieben oder Schulen eingesetzt.

Bei einem von Ihnen oder durch Ihnen zustandegekommenem Geschäft würden wir Ihnen gern eine entsprechende Vermitlungsprovision bezahhlen.

Mit freundlichem Gruß

B. W***
_______________________
B*** Industrietechnik Vertrieb GmbH
R***platz 4
D-0***5 B***

Dazu stelle ich fest: Nö.

Zensursula & die Petitition gegen die Netzzensur

4. Mai, 2009

Liebe online-affine Demokraten,zensursula

heute ist euer großer Tag – und die nächsten Wochen auch noch: Weil „Zensursula“ nicht nur von der Leyen sondern auch von allen guten Geistern verlassen ist, müssen wir aktiv werden.

Ich will die Argumente hier gar nicht groß zusammenfassen und dabei vielleicht etwas Wichtiges übersehen oder unvollständig darstellen. Stattdessen verweise ich auf einen Artikel der c’t, der unter dem Titel „Verschleierungstaktik – Die Argumente für Kinderporno-Sperren laufen ins Leere“ ganz gut zusammenfasst, welchen Unfug „Zensursula“ im Wahljahr verbreitet. Und worum es eben auch geht: um ein perfektes Zensurwerkzeug.

Mir geht es auch darum, dass man die Menschen in Deutschland – Onliner oder Nicht-Onliner, Wähler oder Nicht-Wähler – nicht für dumm verkaufen sollte. Ich „hoffe“, dass „Zensursula“ das gerade versucht und nicht so dumm ist, wie es denn Anschein hat, und an ihr Argumente und die Effektivität ihrer „Methode“ glaubt.

Deshalb bitte unbedingt auf der Website des Bundestags die Online-Petition unterzeichnen. Sollte der Antrag bis zum 16. Juni 2009 mindestens 50.000 Unterstützer haben, muss sich der Petitionsausschuss des Bundestages damit in einer öffentlichen Sitzung beschäftigen (Quelle).

Danke.

Nachtrag: Nach weniger als drei Tagen haben bereits über 38.000 Mitzeichner die Petition unterstützt. Und ich bin ein wenig stolz darauf, unter den ersten 250 – exakt: Nummer 240 – gewesen zu sein.

Nachtrag 2: Nach gerade einmal vier Tagen sind die 50.000 Unterzeichner erreicht. Und der feine Herr Minister hat den Schuß nicht gehört.

Omegle.com: Jetzt wird’s verrückt

28. April, 2009
omegle

Grafik: Omegle.com

Wer schon Probleme mit Twitter und dessen Sinn oder Unsinn hat, muss jetzt tapfer sein. Heute in einem Tweet gefunden: Omegle.com. Nein, es ist keine Fanseite für Kräuterbutter („Oh Meggle, komm!“), sondern ein 1:1-Chat. Problem nur: Man weiß nicht, mit wem man chattet. Zwei x-beliebige User, die die Seite zeitgleich nutzen, werden zusammengeschaltet und können/sollen/dürfen sich unterhalten. Man weiß nichts über sein Gegenüber. Kein Profil, kein Link, keine Information. Nichts. Man muss quasi alles erfragen.

Ich hab das natürlich gleich ausprobiert. Mit wechselndem Erfolg. Der Chat beginnt in der Regel mit einem „Hi“. In zwei von drei Fällen folgt in den nächsten beiden Sätzen des unbekannten Gegenüber („Stranger“) die Frage nach dem Geschlecht („m or f?“). Bei der Antwort „m“ ist die Unterhaltung eigentlich sofort beendet, der „Stranger“ klickt auf „Disconnect“. Eine weitere billige Anmach-Plattform also. Verwirrt hat mich übrigens die immer wieder aufkommende Frage „asl?“. Was bedeutet das? Keine Ahnung.

Zwischendurch kann sich dann aber doch auch ein nettes Gespräch ergeben. Ich habe kurz mit  „Strangern“ aus Hongkong, Finnland,  China und einem „italian boy“ gechattet. Letzterer hat das Gespräch aber aus den oben genannten Gründen nach einem Satz beendet.

Richtig lange habe ich mich aber mit einem User unterhalten. Wie ich mit der Zeit erfahren habe, heißt er
Justin Campbell, kommt aus Philadelphia, twittert und hat ein Blog. Und ist IT-Mensch. War ein netter Zeitvertreib mit jemandem, den ich ohne Omegle.com nie getroffen hätte.

Wer also ein bisschen Zeit hat, sich von billigen Anmachen und triebgesteuerten Jugendlichen aus aller Welt nicht abschrecken lässt, kann sogar ein wenig Spaß auf Omegle.com haben.

Steve und Bill in jung und lustig

28. Januar, 2009

Als ich diese Video aus den 80ern per Zufall bei 9 to 5 Mac entdeckt habe, war ich mir nicht ganz sicher, ob es wirklich echt ist. Steve Jobs und Bill Gates – deutlich jünger und offenbar mit jeder Menge Humor ausgestattet. Die beiden erinnern mich an die heutigen StartUp-Gründer. Nein, eigentlich sind sie viel lockerer als Hinrichs und Co.

Bloggen oder nicht oder doch was Anderes?

4. Januar, 2009

Während der Eine 2009 mehr bloggen will und der Andere seinen Blog gerade mal wieder durch einen Lifestream ersetzt hat, gehe ich den mittleren Weg: Ich werde hier nicht weniger bloggen, dafür aber 2009 mehr mit Social Bookmarks, Twitter und Co. arbeiten.

Daher experimentiere ich gerade mit einem Lifestream im Blog (s. rechts unten). Nachdem ich es schon mit soup.io versucht habe, verwende ich derzeit FriendFeed.

Ganz glücklich bin ich auch damit noch nicht. Vielleicht gibt es ja noch andere Alternativen.

Happy New Year – oder auch nicht

1. Januar, 2009

Eigentlich wollte ich ganz Web-2.0ig als Neujahrsgruß das Musikvideo von U2 zu „New Year’s Day“ verlinken. Die YouTube-Suche liefert genügend Ergebnisse. Aber leider hat mir die Musikindustrie dann doch einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber seht selbst:

Trotzdem: Ein frohes neues Jahr!

UPDATE: Jetzt ist das Video wohl ganz weg.

Focus Online: So „lügt“ man mit der AGOF-Statistik

18. Dezember, 2008

Vor kurzem habe ich mir das Buch „So lügt man mit Statistik“ von Walter Krämer ausgeliehen. Eine nette Lektüre, auch wenn ich vieles schon kannte und das meiste einfach mal überflogen habe.

Focus Online, genauer gesagt dessen Chefredakteur Jochen Wegner, hat heute die Veröffentlichung der neuen AGOF internet facts zum Anlass genommen, das eigene Können in diesem Bereich unter Beweis zu stellen.

Jochen Wegner freut sich in seinem Blog über den beachtlichen Reichweitengewinn von Focus Online. Den stelle ich auch gar nicht in Frage und gratuliere dem Focus. Die Zahlen der AGOF sind die Besten im Markt, daher darf man sich über den Erfolg in jedem Fall freuen.

Lustig wird es aber, wenn man die Grafik dazu betrachtet. Hier hat jemand das oben genannte Buch offenbar gründlich gelesen:

focus.de

Grafik: focus.de

Ganz, klar: Eine unglaubliche Erfolgsgeschichte für Focus Online! Und auch nach Walter Krämer hat Jochen Wegner hier alles richtig gemacht: Die Größenachse beginnt bei kleinsten Wert und endet beim größten Wert. Zwischenpunkte lassen wir weg, das verrät nur zu viele Details.

Und auch die Auswahl der abgebildeten internet facts-Wellen ist schön beschränkt und beginnt mit 2007-I. Für den einfachen Leser wird nicht klar, warum es keine Daten von 2006 gibt, die die AGOF durchaus veröffentlicht hat. Damals hatte Focus Online übrigens über 3 Mio Unique User.

Ein etwas anderes Bild ergibt sich, wenn man Focus Online und Welt.de in einer Grafik gegenüberstellt:

focus.de

Grafik: focus.de

Das Wachstum von Focus Online ist insgesamt gar nicht mehr so beeindruckend. Welt.de wächst ja im gleichen Zeitraum noch viel stärker! In der aktuellen Erhebung gewinnt Welt.de zwar nicht mehr so stark hinzu, aber der Vergleich beider Angebote über den gesamten ausgewählten Zeitraum zeigt: Welt.de gewinnt das Wachstumsrennen.

Und jetzt nehmen wir doch mal das reichweitenstärkste Nachrichtenangebot der AGOF hinzu:

focus.de

Grafik: focus.de

Focus Online gewinnt immer noch hinzu. Klar, die Daten sind ja auch vollkommen korrekt. Aber wenn man sich den Gesamtverlauf von Spiegel Online und Focus Online ansieht, bleibt der Abstand insgesamt relativ stabil. Die Hamburger Kollegen verlieren zwar in der aktuellen Welle leicht, aber insgesamt ist Focus Online noch lange nicht in der gleichen Liga angelangt.

Wir lernen daraus: Focus Online hat in der Tat in den letzten beiden Jahren an Unique Usern gewonnen. Das Wachstum ist insgesamt aber nicht so phänomenal, wie uns Jochen Wegner weismachen will. Und die Konkurrenz des Spiegels hat man auch noch lange nicht eingeholt. Focus Online ist in den letzten beiden Jahren keinesfalls der größte Gewinner unter den Nachrichtenportalen.

Nachtrag 1: Ich könnte natürlich auch noch die Grafik mit allen von Focus Online ausgewählten Nachrichtenangeboten einfügen. Aber das macht es meiner Meinung nach nur bunter und unübersichtlicher. Wer das möchte, kann es gerne selbst tun.

Nachtrag 2: Focus Online hat seinerseits in einem Nachtrag meine Kritik aufgegriffen, auf die ich wiederum in einem Kommentar geantwortet habe. Den Hinweis auf die alternativen Darstellungsmöglichkeiten begrüße ich, habe darauf ja selbst schon im ersten Nachtrag hingewisesen.

Das Argument zur Auswahl des Zeitraums lasse ich so aber nicht uneingeschränkt gelten, da ich mich in diesem Punkt zunächst bei zwei AGOF-Vermarktern erkundigt habe und der Vergleich mit den internet facts 2006-IV nach deren Aussage in jedem Fall möglich sein müsste.

Telewebber

9. November, 2008
telewebber.de

Grafik: telewebber.de

Ich hab heute während „Wetten, dass…?“ mal Telewebber ausprobiert. Und ich muss sagen: Das ist wirklich lustig! Wenn man mal alleine zu Hause sitze, ist das der prefekte Ersatz für den Sofa-Nachbarn.*

Bei Telewebber kann man zu einer Sendung, die man gerade im Fernsehen sieht, mit anderen Leuten chatten, die die Sendung ebenfalls sehen. Besonders witzig wird das durch die Zusatzfunktionen. Man kann in den Chat kleine Umfragen einbauen, mit den anderen Chattern Chips, Bier, Bionade und einiges mehr teilen. Und dann gibt es noch den Mood-o-Meter. Hier kann man situationsbedingt seine Stimmung ausdrücken: „Applaus“, „Witzig“ und „Buh!“ stehen zur Verfügung. Die Stimmungskurve für die ganze Sendung kann dann in einem extra Fenster abgelesen werden. Es gibt noch ein paar weitere, nette Features. Die will ich jetzt aber nicht alle aufzählen, nur so viel: Eine Twitter-Einbindung gibt es natürlich auch.

Ganz ausgereift ist Telewebber leider noch nicht. Ich habe den ganzen Abend vergeblich versucht, mein Profilbild zu ändern. Ging leider nicht. Zudem braucht man natürlich weiterhin den Fernseher – denn ein Live-TV-Bild gibt es bei Telewebber nicht. Das wäre natürlich der Knüller – eine Einbindung von Zattoo in Telewebber oder andersrum. Zudem wird nicht berücksichtigt, dass Herr Gottschalk gerne mal überzieht. Aber vielleicht wird das ja alles noch. Die Idee und die bisherige Umsetzung ist in jedem Fall schon mal klasse.

Mein Tipp: Beim nächsten großen TV-Event, wie z.B. „Schlag den Raab„, einfach mal Telewebber ausprobieren. Mit den richtigen Leuten macht das wirklich Spaß. Eine großartige Web2.0-Idee!

* Ein Dank an meine Mit-Chatter elisasophia, 550nm und dschulian.

Nachtrag: Ich habe Telewebber gestern über das Feedback-Formular mitgeteilt, dass die Änderung des Profilbildes nicht funktioniert. Heute bekam ich vom CEO der Firma eine persönliche Antwortmail. Super Service!