Ich hab beim Einkaufen mal wieder etwas entdeckt, das ich sofort ausprobieren musste: Die Hashbrowns-Kartoffelpfanne von Aldi. Geschmacksrichtung Zwiebel und Speck.
Was sind Hash Browns eigentlich? Laut Wikipedia ist es …
… eine einfache Beilage aus Kartoffeln, bei der die rohen oder vorgekochten Kartoffeln in kleine Stücke geschnitten, geraspelt oder durchgepresst in heißem Fett als flache Fladen goldbraun ausgebraten werden.
Der Kleine wird mir mit seinen Klinsmann-Seitenhieben etwas unsympathisch. Auch seine anderen Antworten lassen keinen Nobelpreis erwarten. #zdf #sportstudio #lahm
Kann bitte irgend jemand Rolf Töpperwien das Anziehen von Hemden beibringen? #zdf #ass
Klar, der FCB hat wieder Schiri-Glück. #van_bommel #gegentor
Van Gaal ist wenigstens ehrlich. #gegentor
Hertha spielt so effizient wie in der letzten Saison. Top-5-Platz ist da auf jeden Fall drin.
Bremen wird sich wohl wieder auf den Pokal konzentrieren. Oder Sarah Conner.
Soldo ist aber alt geworden. #köln
Netto, Rewe – Supermärkte sind wohl wieder im Trend. #trikot #sponsor
Sind jetzt alle Spiele durch oder kommt noch was nach? #terminansetzungen
Beim Lesen der Süddeutschen Zeitung heute morgen hab ich mich kurz gefreut. Und dabei gedacht: „Wow, Print passt sich der Geschwindigkeit also doch an. Toll, sie haben es kapiert!“ Grund für diesen Gedanken war ein Artikel zum HTC Hero, einem Android-Handy, das es seit Samstag in Deutschland zu kaufen gibt und für mich eine echte Alternative zum iPhone ist. Und schon am Montag ist eine Besprechung in der Zeitung. Respekt.
Und dann war der Respekt ob dieser journalistischen Leistung auch gleich wieder dahin. Schon im ersten Absatz schafft es der Autor Helmut Martin-Jung die großartige Fehlinformation unterzubringen, die ihn wohl auch zur Überschrift „Tippen ohne Tasten“ inspiriert hat:
„Das Hero ist das erste Android-Handy, das auf eine Hardwaretastatur verzichtet.“
Ich will nicht lange herumreden. Das ist schlicht und einfach falsch. Spätestens seit der Vodafone-Kampagne könnte bekannt sein, dass z.B. das HTC Magic ebenfalls keine Tastatur hat. Oder das Samsung Galaxy I7500, das O2 auf vielen Plakatflächen bewirbt. Auch in München, was auch einem Autor der Süddeutschen Zeitung auffallen könnte.
Die Fehlinformation ist an sich nicht dramatisch. Wenn man diese Tatsache aber zum Titelthema macht, dann sollte sie zumindest gründlich recherchiert sein. Dazu hätten fünf Minuten gereicht, z.B. ein Besuch auf der Website des Herstellers HTC. Dort werden die Handys übrigens schon nach der Bedienungsart getrennt präsentiert: Touch, Touch or Type und Type.
Ich bin nicht sonderlich heimatverbunden. Im Gegensatz zu vielen anderen habe ich es vorgezogen, in der Ferne zu studieren. Meinen badischen bzw. kurpfälzer Dialekt habe ich nach fast 10 Jahren Münster und München so weit abgelegt, dass mir kürzlich schon ein leichter Biergarten-Dialekt unterstellt wurde. Ich bin gerne in der alten Heimat „im wunderschönen Neckartal„. Der Hauptgrund dafür sind aber Freunde und Familie.
Zu dem Verein habe ich keine wirkliche Verbindung. Und zur aktuellen der Mannschaft genauso wenig. Ich war nie Mitglied, habe auch in der Jugend nie im Verein Fußball gespielt. Ich kenne keinen einzigen aktuellen Spieler persönlich. Auch nicht dem Namen nach. Meine engste Verbindung zur SpVgg Neckarelz: Der Vereinspräsident war lange Jahre mein Hausarzt.
Und trotzdem habe ich mich für den Verein und das Dorf gefreut und mitgefiebert. Vielleicht auch, weil ich derzeit ganz in der Nähe der Säbener Straße in München wohne, und somit in der Nachbarschaft des FCB. Mitten im Feindesland also.
Ich habe heute der Mannschaft, dem Verein und dem ganzen Dorf die Daumen gedrückt. Und insgeheim doch noch auf ein Wunder gehofft. Dieses ist aber natürlich nicht eingetreten. Ein kleines Wunder vielleicht aber schon, da es immerhin zur Halbzeit noch 0:0 stand zwischen dem Rekordmeister und dem Sechstligisten. Am Ende hatte der FCB dann aber doch 3:1 gewonnen.
Trotzdem dürfte das Spiel der größte Erfolg für den Verein gewesen sein. Und darauf bin ich stolz – auch als völlig Unbeteiligter.
Nach etwas mehr als einem halben Jahr habe ich mein zweites Blog-Projekt wiederbelebt: Den Online-Video-Blog. Hier werde ich in Zukunft immer mal wieder einige Neuigkeiten und Zusammenfassungen zum Thema Online-Video und Online-Video-Werbung veröffentlichen:
Denn eigentlich beschreibt der 15-jährige Matthew Robson nur, welche Medien er und seine Freunde nutzen und warum. Und welche eben nicht. Da ich mich seit einigen Jahren mit dem Thema Mediennutzung beschäftige, steht in dem Report für mich nichts wirklich Neues, die Aussagen sind eher banal: Für Jugendliche ist der Preis ein sehr wichtiges, wenn nicht das entscheidende Kriterium. Deshalb kaufen sie nur selten CDs und haben nur selten High-Class-Handys wie das iPhone. Wenn sie eine Zeitung lesen, dann eher die kostenlosen Blätter. Und so weiter.
Es mag viele „Experten“ und „Entscheider“ erstauen, was sie in diesem Report lesen. Denn es ist die schlichte Wahrheit, ausgedrückt in den Worten eines 15-Jährigen. Ohne Bullshit-Bingo-Begriffe, ohne Rücksicht auf eventuelle Auftraggeber aus der Medienbranche. Einfach nur der nüchterne, alltägliche Blick auf die Mediennutzung von Jugendlichen.
Ähnliche, noch aussagekräftigere Ergebnisse, würde jede unabhängige Befragung von Jugendlichen auch liefern. Und vermutlich noch deutlich mehr.
Die Frage ist nur, wer wirklich die harte Wahrheit hören will: Kann ein Marktforscher eines Verlagshauses der Geschäftsführung und dem Marketing Studienergebnisse vorlegen, die deutlich zeigen, dass seinem Produkt die Zukunft fehlt? Das ist nicht, was der Auftraggeber einer solchen Studie hören möchte. Und deshalb werden die Daten so lange „interpretiert“, bis die gwünschten/erhofften Ergebnisse vorliegen. Dann stellt man zum Beispiel einen Kohorteneffekt fest. Dieser soll belegen, dass das Zeitunglesen bei jungen Erwachsenen automatisch wieder einsetzt. In einem bestimmten Alter. Damit sind dann alle glücklich: Die Geschäftsführung, weil sie eine Zukunft für das Unternehmen sehen. Das Marketing, weil es Argumente gegen das böse Internet hat. Die Marktforschung, weil ihre Arbeit Geschäftsführung und Marketing beeindruckt. Nur die Wahrheit und der realistische Blick gehen dabei verloren.
Irgendwann passiert dann aber genau das, was wir jetzt gesehen haben: Alle sind erstaunt, finden die Ergebnisse spannend und bahnbrechend. Und das alles nur, weil ein 15-Jähriger kein Interesse an Kundenwünschen und Geschäftsmodellen hat und einfach mal vor sich hin schreibt. Und endlich einmal die Wahrheit gedruckt wird.
Die Piratenpartei mag Vieles fordern, z.B. eine Änderung des Urheberrechts, mehr Kontrolle über die eigenen Daten und somit mehr Datenschutz und einen transparenteren Staat. Diese Ziele nennt sie unter anderem auf ihrer Website. Mit dem Thema „barrierefreies Internet“ hat sie sich aber – soweit ich es herausfinden konnte – nicht ausführlicher beschäftigt. Dieser Begriff meint …
…Web-Angebote, die von allen Nutzern unabhängig von körperlichen oder technischen Möglichkeiten uneingeschränkt (barrierefrei) genutzt werden können. (Quelle)
Schade drum, man hätte die Ziele dieser jungen Partei wirklich besser beschreiben können. Gerne auch nur in einem Satz. Der sollte dann aber bitte richtig sein.
Und in diesem Zusammenhang hätte Johannes Boie vielleicht auch die Rolle von Jörg Tauss korrekt beschreiben können. Eine „Galionsfigur“ (SZ) scheint der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete nicht unbedingt zu sein. Er ist zwar der erste „Pirat“ im Bundestag. Das wird er aber nicht mehr lange sein, da er auf eine erneute Kandidatur offenbar verzichtet. Außerdem ist er weder im Bundes- noch im Landesvorstand der Piratenpartei engagiert. Die „Galionsfigur“ ist also eher ein „Auslaufmodell„.