Der Kleine wird mir mit seinen Klinsmann-Seitenhieben etwas unsympathisch. Auch seine anderen Antworten lassen keinen Nobelpreis erwarten. #zdf #sportstudio #lahm
Kann bitte irgend jemand Rolf Töpperwien das Anziehen von Hemden beibringen? #zdf #ass
Klar, der FCB hat wieder Schiri-Glück. #van_bommel #gegentor
Van Gaal ist wenigstens ehrlich. #gegentor
Hertha spielt so effizient wie in der letzten Saison. Top-5-Platz ist da auf jeden Fall drin.
Bremen wird sich wohl wieder auf den Pokal konzentrieren. Oder Sarah Conner.
Soldo ist aber alt geworden. #köln
Netto, Rewe – Supermärkte sind wohl wieder im Trend. #trikot #sponsor
Sind jetzt alle Spiele durch oder kommt noch was nach? #terminansetzungen
Ich bin nicht sonderlich heimatverbunden. Im Gegensatz zu vielen anderen habe ich es vorgezogen, in der Ferne zu studieren. Meinen badischen bzw. kurpfälzer Dialekt habe ich nach fast 10 Jahren Münster und München so weit abgelegt, dass mir kürzlich schon ein leichter Biergarten-Dialekt unterstellt wurde. Ich bin gerne in der alten Heimat „im wunderschönen Neckartal„. Der Hauptgrund dafür sind aber Freunde und Familie.
Zu dem Verein habe ich keine wirkliche Verbindung. Und zur aktuellen der Mannschaft genauso wenig. Ich war nie Mitglied, habe auch in der Jugend nie im Verein Fußball gespielt. Ich kenne keinen einzigen aktuellen Spieler persönlich. Auch nicht dem Namen nach. Meine engste Verbindung zur SpVgg Neckarelz: Der Vereinspräsident war lange Jahre mein Hausarzt.
Und trotzdem habe ich mich für den Verein und das Dorf gefreut und mitgefiebert. Vielleicht auch, weil ich derzeit ganz in der Nähe der Säbener Straße in München wohne, und somit in der Nachbarschaft des FCB. Mitten im Feindesland also.
Ich habe heute der Mannschaft, dem Verein und dem ganzen Dorf die Daumen gedrückt. Und insgeheim doch noch auf ein Wunder gehofft. Dieses ist aber natürlich nicht eingetreten. Ein kleines Wunder vielleicht aber schon, da es immerhin zur Halbzeit noch 0:0 stand zwischen dem Rekordmeister und dem Sechstligisten. Am Ende hatte der FCB dann aber doch 3:1 gewonnen.
Trotzdem dürfte das Spiel der größte Erfolg für den Verein gewesen sein. Und darauf bin ich stolz – auch als völlig Unbeteiligter.
Mich widern diese Politik-Lügen in Schleswig-Holstein an. Die Große Koalition ist am Ende, das ist klar. Sie war es vermutlich schon länger. Da können Zwei nicht miteinander. Insofern ist eine Neuwahl nur sinnvoll. Trotzdem stimmt die SPD der Auflösung des Landtags nicht zu. Der Grund ist sicher, dass eine Wahl am 27. September (zusammen mit der Bundestagswahl) eher aussichtslos sein dürfte. Schade nur, dass ihre Nicht-Zustimmung zur Auflösung des Parlaments auf das Zustandekommen der Wahl vermutlich keinerlei Einfluss haben wird. Die SPD hätte das Theater also auch heute beenden und dem Antrag zur Auflösung zustimmen können.
Denn: Die nächste Politik-Lüge, die Vertrauensfrage, die Carstensen von seiner eigenen Partei negativ beantwortet haben möchte, ist absurd. Klar, der Trick hat schon mal funktioniert und wird er wird es wieder. Aber es ist und bleibt ein verlogenes Schmierentheater, das hauptsächlich einer Sache dient: der Politikverdrossenheit. Und dem Unverständnis in weiten Teilen der Bevölkerung.
Und dann ist da ja noch die Opposition. Die FDP soll und will wohl mit Carstensen nach der Wahl die Regierung stellen. Zugleich wirft die FDP dem Ministerpräsidenten aber Missmanagement vor. Tolle Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit. Aber das wird den Liberalen im Herbst dann sicher auch wieder egal sein, wenn sie endlich an der Macht sind – zusammen mit denjenigen, denen sie heute Missmanagement vorwerfen. Absurd.
Kann man die bisherigen Parteien bitte vorübergehend verbieten, Schleswig-Holstein von Hamburg aus mitverwalten lassen und in fünf Jahren mit neuen Parteistrukturen nochmal eine Wahl probieren? Eine echte Erneuerung der Politik im Norden wäre sicher kein Schaden.
Die Münchner nennen ihre Stadt gerne „Weltstadt mit Herz„. Dabei tun sie immer wieder ihr Bestes, um den Weltstadt-Status auf Kleinstadt-Niveau zu senken. Neuestes Beispiel ist der Beschluss der Taxi-Genossenschaft, künftig keine Werbung auf Taxi-Dächern mehr zuzulassen (Quelle). Begründung: Man…
… befürchtet, dass durch die Werbung mehr und mehr das einheitliche Erscheinungsbild von Taxis verloren gehe
Dabei erkennt man die Münchner Taxis doch an der Farbe „Hellelfenbein„.
diese Wiedererkennbarkeit sei mehr Wert als das Geld, das ein Unternehmer mit der zusätzlichen Werbefläche verdiene.
Schade. Ich fände es gut, wenn die Taxi-Preise nicht noch weiter steigen, sondern die Kosten zu einem gewissen Teil auch durch Werbung gedeckt werden. Das Prinzip funktioniert beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und den Rundfunkgebühren ja auch. Aber das sind die Taxifahrer wohl andere Meinung.
Wie eine echte Weltstadt sich da verhält, habe ich im Mai in New York gesehen: Dort gibt es Werbung auf den Taxi-Dächern – übrigens schon mindestens seit 1993. Der neueste Trend dort: Video-Werbung auf den Taxis! Unglaublich? Hier der Beweis:
Quelle: clearchanneltaximedia.com
Das ist echte Bewegtbild-Werbung. Im doppelten Sinn.
Man braucht eigentlich nur Dinge, die ohnehin in jeder Küche vorhanden sein sollten: Mehl, Zucker, Eier, Milch, Öl, Kakao. Das ganze wird dann denkbar einfach in einer Tasse vermischt und 3 Min in die Mikrowelle gestellt. Fertig.
Geschmack
Schmeckt nach Schokokuchen. Der Teig ist relativ locker, insgesamt aber ein bisschen zäh. Für den Zeit- und Materialaufwand aber wirklich ein achtbares Ergebnis.
Fazit
Für Zwischendurch eine leckere Sache. Tipp: Ein wenig Marmelade drauf macht das ganze schön saftig und lecker. Sieht aber insgesamt nicht ganz so ästhetisch aus.
Wenn sich spontan Besuch ankündigt, würde ich daher wohl eher schnelle Muffins backen oder das Thema Kuchen ganz auslassen.
Heute war Pflaster-Tag. Irgendwie. Auf dem Heimweg hab ich in kurzer Zeit zwei Mal Menschen mit merkwürdig auffälligen Pflastern getroffen.
Nummer 1: Im Auto neben mir an der Ampel. Ein Pflaster rechts auf der Schläfe, genau auf Augenhöhe, kurz vor dem Haaransatz. Sah aus, als hätte sich jemand beim Russischen Roulette mit dem heißen Lauf der Pistole verbrannt.
Nummer 2: In der U-Bahn. Eine Frau mittleren Alters mit langem Pflasterstreifen. Auf der Stirn. Mitten auf der Stirn. Senkrecht. Vom Haaransatz bis zu den Augenbrauen. Ich frage mich: Was muss da passiert sein, dass man so ein Pflaster braucht? Gegen eine Glastür gelaufen? Tattoo in Blitz-Form entfernen lassen? Botox-Behandlung und entzündete Einstiche?
Eine merkwürdige Häufung merkwürdiger Pflaster.
Anmerkung: Ich habe natürlich Mitleid mit den beroffenen Personen und allen Menschen, die aus medizinischen Gründen Pflaster tragen müssen. An welcher Stelle des Körpers auch immer.
Am 7. Juni 2009 ist Europawahl. Erfahrungsgemäß ist die Wahlbeteiligung hier noch geringer als bei Bundes- oder Landtagswahlen. Für diejenigen, die entgegen dem Trend zur Wahl gehen wollen, gibt es wie inzwischen fast bei jeder Wahl den Wahl-O-Mat. Anhand von 38 europapolitischen Statements ermittelt der Wahl-O-Mat, welche Partei den eigenen europapolitischen Vorstellungen am ehesten entspricht.
Die abgefraten Themen sind vielfältig. Ein Statement lautet „In der EU sollen einheitliche Qualitätsstandards in der Gesundheitsversorgung eingeführt werden“. Ein anderes „Die Bürger/-innen sollen den EU-Kommissionspräsidenten zukünftig selbst wählen“. Jeder Aussage kann man zustimmen, nicht zu stimmen oder sich neutral verhalten. Man kann auch einzelne Statements überspringen.
Ich probiere das Tool vor jeder Wahl aus. Und in der Regel stellt der Wahl-O-Mat die größte Übereinstimmung mit der Partei fest, die ich auch tatsächlich zu wählen beabsichtigt hatte. Oder die Empfehlung liegt nur knapp daneben. Für alle, die nicht auf eine Partei festgelegt sind und sich nur sporadisch über Politik und in diesem Fall Europapolitik informieren, ist das Tool sicher hilfreich. Für die Politik-Informierten zumindest eine nette Spielerei.
Ach ja: Wählen gehen! Am 7. Juni und bei jeder anderen Wahl. Wer nichts tut, um Zensursula und KT abzuwählen, darf sich auch nicht über sie beschweren.
Der Rewe um die Ecke heißt seit letzter Woche Rewe City. Toll, oder? Naja, es ist der gleiche olle Laden wie die letzten ca. 20 Jahre auch. Nur dass er früher mal HL, dann Minimal und zuletzt Rewe hieß. Jetzt steht rechts unter dem Rewe-Schriftzug einfach noch ein kleines „City“.
Und das ist für das Rewe-Marketing Anlass genug, an jede Tür in der Nachbarschaft einen Flyer zu hängen mit der Ankündigung toller Aktionen. Am Montag gab es Brot und Salz, am Dienstag einen Umtrunk, am Mittwoch eine kleine Überraschung, usw. Das ganze unter dem Motto „Hallo Nachbarn, Rewe City ist da!“.
Ich war erst am Samstag einkaufen. Da gab es zur Begrüßung laut Flyer ein „Gläschen Sekt“. Das ist aber relativ. Denn so sah das dann aus:
Ich finde die Aktion, sich in der Nachbarschaft vorszustellen, ja ganz nett gedacht. Wenn auch überflüssig. Aber wenn die Umsetzung dann so aussieht, kann man sich das Marketing-Budget auch sparen.