Archiv für die Kategorie ‘Real Life’

Chio Chips Curry Gewürz Ketchup

2. November, 2009

chiogckNachdem ich ja gerne mal etwas seltsame aber dennoch essbares ausprobiere, berichte ich heute über meinen ersten (und zweiten) Abend mit den Chio Chips Curry Gewürz Ketchup.*

Im Gegensatz zu meinem Döner-Chips-Erlebnis muss ich diesmal sagen: Volltreffer! Chio Chips sind ja ohnehin ungefähr die besten Chips (wenn man sich auf das deutsche Standardsortiment beschränkt). Und diesmal haben sie es nicht übertrieben mit den Spezial-Gewürzen. Die Chips schmecken immer noch wie Chio Chips eben schmecken, bieten zudem das gleiche haptische Erlebnis: Schön knusprig, zugleich hauchdünn.

Das alles paart sich mit dem typischen Geschmack von Curry Ketchup. Gut, dass es spezielles Heinz Gewürzketchup sein soll, erkennt man jetzt nicht unbedingt. Aber der Currygewürz-Ketchup-Geschmack ist definitiv vorhanden. Und zwar mit genau richtiger Intensität: Nicht zu viel und nicht zu wenig.

Fazit: Diese Chips sind großartig, zweite Tüte hab ich schon auf Vorrat gekauft. Absolute Kaufempfehlung.

* Dabei wollte ich eigentlich die Chio Chips Wasabi Style ausprobieren. Das nächste Mal.

Gute Frage, keine Antwort

25. Oktober, 2009

Diese Frage ist zu gut, um sie nicht auch noch hier zu bloggen. Und die Antwort – natürlich im Merkel-Stil – so schlecht, dass sie als Beschreibung von vermutlich acht Jahren Merkel-Kanzlerinnenschaft absolut repräsentativ ist.

Schade nur, dass kein deutscher Journalist den Mut und diesen Gedanken hatte.

In diesem Zusammenhang möchte ich auch noch einmal auf die vielleicht beste Story des Magazins Titanic hinweisen: Großes Schwarzgeldtreffen in Luzern.

Der Wahlkampf ist vorbei

28. September, 2009

Liebe Welt Online,

nach der Wahl ist vor der Wahl. Trotzdem könntet ihr mal eine Wahlkampfpause einlegen und der SPD in eurer Artikel-Bebilderung wenigstens die wenigen Direktmandate zugestehen, die sie gewonnen hat. Im Flash-Tool geht es doch auch!

Grafik: welt.de Artikel

Grafik: welt.de - Artikel

Welt.de Tool

Grafik: welt.de - Interaktive Grafik

Mein Gott Walter

6. September, 2009

Derzeit scheint es ja wieder angesagt zu sein, „Irgendwas mit Wahl“ zu machen. Auch ProSieben kann sich diesem Thema nicht widersetzen. Neben einer kleinen „Geh Wählen“-Kampagne wird das Thema Wahl vor allem bei der Promotion für die Free-TV-Premiere des Simpsons-Films aufgegriffen. Hintergrund: Zeitgleich zum Film läuft bei den vier anderen großen TV-Sendern das TV-Duell zwischen Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier.

Wie wenig Bezug man aber bei ProSieben zur Politik selbst hat, zeigt man unfreiwillig und zugleich doch schmerzhaft deutlich: Da wird auf waehlt-die-simpsons.de neben A. Merkel und G. Westerwelle – und natürlich H.J. Simpson – ein gewisser „W. Steinmeier“ zur Wahl gestellt.

Grafik: waehlt-die-simpsons.de

Grafik: waehlt-die-simpsons.de

Ich tue mich schwer damitp, diesen „W. Steinmeier“ zuzuordnen. Es ist keine Figur aus der Serie „Die Simpsons“, wie meine Recherche ergab. Zugleich kenne ich aber auch keinen „W. Steinmeier“, der in irgend einem Bezug zur Bundestagswahl am 27. September stehen könnte. Ich gehe hierbei von der Annahme aus, dass „A. Merkel“ und „G. Westerwelle“ für zwei deutsche Politiker(innen) stehen . Aufgrund des Nachnamens vermute ich einen Zusammenhang mit dem Spitzenkandidaten der SPD, Frank-Walter Steinmeier. Vielleicht seine Frau? Nein, die heißt Elke.

Es ist also vermutlich einfach ein Fehler. Man kann auch wirklich nicht verlangen, dass jeder Redakteur den korrekten Namen des Vize-Kanzlers kennt. Zumal dieser ja selbst noch für Verwirrung gesorgt hat, in dem er zwischenzeitlich auf den Walter verzichten wollte. Aber der „Frank“ lief wohl nie Gefahr, gestrichen zu werden. Bis dann ProSieben kam.

Anmerkung: Der Titel dieses Blog-Eintrags stammt ursprünglich von Mike Krüger.

5. September

5. September, 2009

050909

Kein weiterer Kommentar.

Hashbrowns-Kartoffelpfanne

12. August, 2009

Ich hab beim Einkaufen mal wieder etwas entdeckt, das ich sofort ausprobieren musste: Die Hashbrowns-Kartoffelpfanne von Aldi. Geschmacksrichtung Zwiebel und Speck.

Hash Browns 1

Was sind Hash Browns eigentlich? Laut Wikipedia ist es …

… eine einfache Beilage aus Kartoffeln, bei der die rohen oder vorgekochten Kartoffeln in kleine Stücke geschnitten, geraspelt oder durchgepresst in heißem Fett als flache Fladen goldbraun ausgebraten werden.

(mehr…)

Statt Twittern V – Bundesliga-Spezial

10. August, 2009

Mangels Twitter-Möglichkeit am Wochenende hier nun meine Kommentare zum ersten Spieltag:

  • Zeigler kommt wieder – und jetzt sogar früher!
  • Der Kleine wird mir mit seinen Klinsmann-Seitenhieben etwas unsympathisch. Auch seine anderen Antworten lassen keinen Nobelpreis erwarten. #zdf #sportstudio #lahm
  • Kann bitte irgend jemand Rolf Töpperwien das Anziehen von Hemden beibringen? #zdf #ass
  • Klar, der FCB hat wieder Schiri-Glück. #van_bommel #gegentor
  • Van Gaal ist wenigstens ehrlich. #gegentor
  • Hertha spielt so effizient wie in der letzten Saison. Top-5-Platz ist da auf jeden Fall drin.
  • Bremen wird sich wohl wieder auf den Pokal konzentrieren. Oder Sarah Conner.
  • Soldo ist aber alt geworden. #köln
  • Netto, Rewe – Supermärkte sind wohl wieder im Trend. #trikot #sponsor
  • Sind jetzt alle Spiele durch oder kommt noch was nach? #terminansetzungen

Heimatverbundenheit im DFB-Pokal

2. August, 2009

Ich bin nicht sonderlich heimatverbunden. Im Gegensatz zu vielen anderen habe ich es vorgezogen, in der Ferne zu studieren. Meinen badischen bzw. kurpfälzer Dialekt habe ich nach fast 10 Jahren Münster und München so weit abgelegt, dass mir kürzlich schon ein leichter Biergarten-Dialekt unterstellt wurde. Ich bin gerne in der alten Heimat „im wunderschönen Neckartal„. Der Hauptgrund dafür sind aber Freunde und Familie.

Heute hat der Fußballverein meines Heimatdorfes – die SpVgg Neckarelz – im DFB-Pokal gegen den großen FC Bayern München gespielt. Und das ist etwas Besonderes.

Heimatdorf nenne ich es deshalb, weil Neckarelz ein eingemeindeter Stadtteil der Großen Kreisstadt Mosbach ist. Man sagt, dass in den 70er Jahren die Flaggen im Dorf auf Halbmast hingen, als das Dorf die Eigenständigkeit aufgeben musste.

Zu dem Verein habe ich keine wirkliche Verbindung. Und zur aktuellen der Mannschaft genauso wenig. Ich war nie Mitglied, habe auch in der Jugend nie im Verein Fußball gespielt. Ich kenne keinen einzigen aktuellen Spieler persönlich. Auch nicht dem Namen nach. Meine engste Verbindung zur SpVgg Neckarelz: Der Vereinspräsident war lange Jahre mein Hausarzt.

Und trotzdem habe ich mich für den Verein und das Dorf gefreut und mitgefiebert. Vielleicht auch, weil ich derzeit ganz in der Nähe der Säbener Straße in München wohne, und somit in der Nachbarschaft des FCB. Mitten im Feindesland also.

Ich habe heute der Mannschaft, dem Verein und dem ganzen Dorf die Daumen gedrückt. Und insgeheim doch noch auf ein Wunder gehofft. Dieses ist aber natürlich nicht eingetreten. Ein kleines Wunder vielleicht aber schon, da es immerhin zur Halbzeit noch 0:0 stand zwischen dem Rekordmeister und dem Sechstligisten. Am Ende hatte der FCB dann aber doch 3:1 gewonnen.

Trotzdem dürfte das Spiel der größte Erfolg für den Verein gewesen sein. Und darauf bin ich stolz – auch als völlig Unbeteiligter.

Kesseltreiben

21. Juli, 2009

Diese Anzeige, die heute wirklich in genau dieser Form in der Süddeutschen Zeitung auf Seite 9 erschienen ist, will ich niemandem vorenthalten.

Kesseltreiben

Ich weiß nicht, was mich daran am meisten erstaunt:

  • Die Namen der 77 Unterzeichner/innen.
  • Die Einladung zur Bordell-Führung im „Pussy Club Fellbach“.
  • Der Begriff „Kesseltreiben“ in diesem Zusammenhang.
  • Die Einladung an CDU-Politiker und eine Vertreterin der katholischen Kirche.

Auf Links habe ich in diesem Beitrag absichtlich verzichtet.

Schleswig-Hohlstein*

20. Juli, 2009

Mich widern diese Politik-Lügen in Schleswig-Holstein an. Die Große Koalition ist am Ende, das ist klar. Sie war es vermutlich schon länger. Da können Zwei nicht miteinander. Insofern ist eine Neuwahl nur sinnvoll. Trotzdem stimmt die SPD der Auflösung des Landtags nicht zu. Der Grund ist sicher, dass eine Wahl am 27. September (zusammen mit der Bundestagswahl) eher aussichtslos sein dürfte. Schade nur, dass ihre Nicht-Zustimmung zur Auflösung des Parlaments auf das Zustandekommen der Wahl vermutlich keinerlei Einfluss haben wird. Die SPD hätte das Theater also auch heute beenden und dem Antrag zur Auflösung zustimmen können.

Denn: Die nächste Politik-Lüge, die Vertrauensfrage, die Carstensen von seiner eigenen Partei negativ beantwortet haben möchte, ist absurd. Klar, der Trick hat schon mal funktioniert und wird er wird es wieder. Aber es ist und bleibt ein verlogenes Schmierentheater, das hauptsächlich einer Sache dient: der Politikverdrossenheit. Und dem Unverständnis in weiten Teilen der Bevölkerung.

Dabei hat das Land eigentlich genug zu tun und jede Menge Probleme, die gelöst werden sollten: Die HSH-Nordbank-Affäre, in der Ministerpräsident Carstensen wohl gelogen und Mist gebaut hat. Oder das Pannen-Kernkraftwerk Krümmel. Stattdessen werden jetzt die vier SPD-Minister entlassen. Wer ihre Arbeit bis zur Bildung einer neuen Regierung macht – egal, wird schon nicht so wichtig sein.

Und dann ist da ja noch die Opposition. Die FDP soll und will wohl mit Carstensen nach der Wahl die Regierung stellen. Zugleich wirft die FDP dem Ministerpräsidenten aber Missmanagement vor. Tolle Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit. Aber das wird den Liberalen im Herbst dann sicher auch wieder egal sein, wenn sie endlich an der Macht sind – zusammen mit denjenigen, denen sie heute Missmanagement vorwerfen. Absurd.

Kann man die bisherigen Parteien bitte vorübergehend verbieten, Schleswig-Holstein von Hamburg aus mitverwalten lassen und in fünf Jahren mit neuen Parteistrukturen nochmal eine Wahl probieren? Eine echte Erneuerung der Politik im Norden wäre sicher kein Schaden.

* Diese Schreibweise ist durchaus beabsichtigt.