Der seit langem meistgelesene Artikel auf BeVehl.de ist meine Kritik an den Crunchips mit Döner-Geschmack. Er ist zwar schon zwei Wochen alt, fand aber vor allem in dieser Woche eine große Anzahl an Lesern [korrekt: Seitenaufrufen]. Bis jetzt wurde er 304 Mal aufgerufen, davon nur 32 Mal in der ersten Woche. Die mit Abstand meisten Abrufe stammen also aus der zweiten Woche. Das ist ungewöhnlich. Normalerweise werden die Artikel vor allem dann gelesen, wenn sie ganz neu sind.
Ich hab mich daher auf Ursachenforschung begeben. Dabei bin ich zum einen auf eine sehr prominente Platzierung bei Google gestoßen. Bei der Google-Suche nach „crunchips döner mit alles“ wird mein Blog aktuell noch vor der Website des Herstellers gelistet. Das ist schon mal eine erste brauchbare Erklärung für die hohe Zahl an Seitenaufrufen.
Bei der weitergehenden Analyse der Referrer, die auf meinen Artikel verweisen, bin ich dann noch auf ein mir unbekanntes Netzwerk gestoßen, aus dem auch auf meinen Artikel verlinkt wird. Dies dürfte ebenfalls einige zusätzliche Besucher auf meinen Artikel geführt haben.
Leider haben diese zusätzlichen Leser auch ihre Nachteile, die sich wohl nicht vermeiden lassen. Eigentlich erfreulicherweise hinterlassen sie auch Kommentare, was dem interaktiven Charakter des Blogs ja durchaus entspricht. Und zwar nicht nur zum Döner-Chips-Artikel, sondern auch zu anderen Artikel. Beim ersten Kommentar, den ich auf diese neuen Leser zurückführe, habe ich mir noch die Mühe gemacht, die gröbsten Rechtschreibfehler und Kraftausdrücke zu korrigieren. Den zweiten Kommentar habe ich dann aber erst gar nicht mehr freigeschalten. Hier stört mich die orthographische Schwäche des Kommentators noch am wenigsten. Würde ich die Kraftausdrücke korrigieren bzw. zensieren wollen, wäre jedes zweite Wort nicht mehr lesbar. Zudem – und da ist es dann endgültig vorbei – neigt der Kommentator dazu, in einen antisemitischen Wortschatz zu verfallen. So etwas dulde ich grundsätzlich nicht – und schon gar nicht in meinem Blog.
Diese Erfahrungen haben mich in meinen frühen Beschluss bestärkt, Kommentare erst nach einer Überprüfung durch mich freizugeben.
Schlagworte: Blog, Geschmackssache
