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Blog-Umzug geschafft
20. Juni, 2009 by Bernd VehlowStatt Twittern IV – Flugzeug Spezial
7. Juni, 2009 by Bernd VehlowDerzeit kann man ja an Bord eines Flugzeugs in der Regel nicht online gehen. Und somit auch nicht twittern. Schade, denn da gibt es genug Material für jede Menge Tweets. Ich habe mir auf dem Flug von München nach New York in der letzten Woche einige Dinge notiert, die ich – wenn möglich – getwittert hätte:
- Notausgang = Verantwortung = Beinfreiheit = herrlich
- Hab gefragt, ob ich das mit dem Notausgang öffnen zur Sicherheit mal testen darf. Stewardess war nicht begeistert.
- Das Videoangebot an Bord spart mir ca. 2 Kino-Gänge. Und das ist erst der Hinflug.
- Seit dem Simpsons-Film muss ich bei der Melodie von 20th Century Fox immer mittröten. #bordkino #ralph_wiggum
- Cognac nach dem Flugzeug-Essen? Gerne, liebe Lufthansa!
- Treppe? Hier gibt es eine Treppe? Ich bin noch nie in einem Flugzeug mit Treppe geflogen!
- Chef-Interview in W&V als Bordexemplar gelesen. Sagt das, was wir besprochen hatten. Gefällt mir.
- Jetzt seh ich auch mal 30Rock. Irgendwie fehlt mir der Zugang. Sollte von vorne anfangen, nicht irgend eine Folge sehen.
- Ein Klinsmann-Portrait im Bordprogramm. Und das auf einem Flug ab München. Tststs. #fcb
- Jetzt hab ich schon wieder den Kopfhörer missbraucht, um Geordi La Forge zu spielen. #star_trek
- Ob die Homeland Security es lustig findet, wenn ich als Flugnummer “Oceanic 815″ angebe? #lost
- Das “Sänk ju vor drawelling wis Deutsche Bahn” fehlt mir irgendwie. Da hilft auch das Klatschen der Mitreisenden nicht. #lufthansa #bahn
Und in New York selbst hätte ich natürlich auch ab und zu mal was twittern können. Demnächst mehr.
Pflaster-Tag
20. Mai, 2009 by Bernd VehlowHeute war Pflaster-Tag. Irgendwie. Auf dem Heimweg hab ich in kurzer Zeit zwei Mal Menschen mit merkwürdig auffälligen Pflastern getroffen.
Nummer 1: Im Auto neben mir an der Ampel. Ein Pflaster rechts auf der Schläfe, genau auf Augenhöhe, kurz vor dem Haaransatz. Sah aus, als hätte sich jemand beim Russischen Roulette mit dem heißen Lauf der Pistole verbrannt.
Nummer 2: In der U-Bahn. Eine Frau mittleren Alters mit langem Pflasterstreifen. Auf der Stirn. Mitten auf der Stirn. Senkrecht. Vom Haaransatz bis zu den Augenbrauen. Ich frage mich: Was muss da passiert sein, dass man so ein Pflaster braucht? Gegen eine Glastür gelaufen? Tattoo in Blitz-Form entfernen lassen? Botox-Behandlung und entzündete Einstiche?
Eine merkwürdige Häufung merkwürdiger Pflaster.
Anmerkung: Ich habe natürlich Mitleid mit den beroffenen Personen und allen Menschen, die aus medizinischen Gründen Pflaster tragen müssen. An welcher Stelle des Körpers auch immer.
Bahn-Erlebnisse
17. Mai, 2009 by Bernd VehlowWer wissen möchte, was ich am Wochenende so alles mit der Bahn erlebt habe, findet dank Twitter Search hier eine kleine Übersicht.
Irgendwann hab ich das Twittern aufgegeben. Es hilft ja doch nichts….
Wahl-O-Mat zur Europawahl
11. Mai, 2009 by Bernd VehlowAm 7. Juni 2009 ist Europawahl. Erfahrungsgemäß ist die Wahlbeteiligung hier noch geringer als bei Bundes- oder Landtagswahlen. Für diejenigen, die entgegen dem Trend zur Wahl gehen wollen, gibt es wie inzwischen fast bei jeder Wahl den Wahl-O-Mat. Anhand von 38 europapolitischen Statements ermittelt der Wahl-O-Mat, welche Partei den eigenen europapolitischen Vorstellungen am ehesten entspricht.
Die abgefraten Themen sind vielfältig. Ein Statement lautet “In der EU sollen einheitliche Qualitätsstandards in der Gesundheitsversorgung eingeführt werden”. Ein anderes “Die Bürger/-innen sollen den EU-Kommissionspräsidenten zukünftig selbst wählen”. Jeder Aussage kann man zustimmen, nicht zu stimmen oder sich neutral verhalten. Man kann auch einzelne Statements überspringen.
Ich probiere das Tool vor jeder Wahl aus. Und in der Regel stellt der Wahl-O-Mat die größte Übereinstimmung mit der Partei fest, die ich auch tatsächlich zu wählen beabsichtigt hatte. Oder die Empfehlung liegt nur knapp daneben. Für alle, die nicht auf eine Partei festgelegt sind und sich nur sporadisch über Politik und in diesem Fall Europapolitik informieren, ist das Tool sicher hilfreich. Für die Politik-Informierten zumindest eine nette Spielerei.
Ach ja: Wählen gehen! Am 7. Juni und bei jeder anderen Wahl. Wer nichts tut, um Zensursula und KT abzuwählen, darf sich auch nicht über sie beschweren.
Nachbarschafts-Marketing
10. Mai, 2009 by Bernd VehlowDer Rewe um die Ecke heißt seit letzter Woche Rewe City. Toll, oder? Naja, es ist der gleiche olle Laden wie die letzten ca. 20 Jahre auch. Nur dass er früher mal HL, dann Minimal und zuletzt Rewe hieß. Jetzt steht rechts unter dem Rewe-Schriftzug einfach noch ein kleines “City”.
Und das ist für das Rewe-Marketing Anlass genug, an jede Tür in der Nachbarschaft einen Flyer zu hängen mit der Ankündigung toller Aktionen. Am Montag gab es Brot und Salz, am Dienstag einen Umtrunk, am Mittwoch eine kleine Überraschung, usw. Das ganze unter dem Motto “Hallo Nachbarn, Rewe City ist da!”.
Ich war erst am Samstag einkaufen. Da gab es zur Begrüßung laut Flyer ein “Gläschen Sekt”. Das ist aber relativ. Denn so sah das dann aus:
Ich finde die Aktion, sich in der Nachbarschaft vorszustellen, ja ganz nett gedacht. Wenn auch überflüssig. Aber wenn die Umsetzung dann so aussieht, kann man sich das Marketing-Budget auch sparen.
Zensursula & die Petitition gegen die Netzzensur
4. Mai, 2009 by Bernd VehlowLiebe online-affine Demokraten,
heute ist euer großer Tag – und die nächsten Wochen auch noch: Weil “Zensursula” nicht nur von der Leyen sondern auch von allen guten Geistern verlassen ist, müssen wir aktiv werden.
Ich will die Argumente hier gar nicht groß zusammenfassen und dabei vielleicht etwas Wichtiges übersehen oder unvollständig darstellen. Stattdessen verweise ich auf einen Artikel der c’t, der unter dem Titel “Verschleierungstaktik – Die Argumente für Kinderporno-Sperren laufen ins Leere” ganz gut zusammenfasst, welchen Unfug “Zensursula” im Wahljahr verbreitet. Und worum es eben auch geht: um ein perfektes Zensurwerkzeug.
Mir geht es auch darum, dass man die Menschen in Deutschland – Onliner oder Nicht-Onliner, Wähler oder Nicht-Wähler – nicht für dumm verkaufen sollte. Ich “hoffe”, dass “Zensursula” das gerade versucht und nicht so dumm ist, wie es denn Anschein hat, und an ihr Argumente und die Effektivität ihrer “Methode” glaubt.
Deshalb bitte unbedingt auf der Website des Bundestags die Online-Petition unterzeichnen. Sollte der Antrag bis zum 16. Juni 2009 mindestens 50.000 Unterstützer haben, muss sich der Petitionsausschuss des Bundestages damit in einer öffentlichen Sitzung beschäftigen (Quelle).
Danke.
Nachtrag: Nach weniger als drei Tagen haben bereits über 38.000 Mitzeichner die Petition unterstützt. Und ich bin ein wenig stolz darauf, unter den ersten 250 – exakt: Nummer 240 – gewesen zu sein.
Nachtrag 2: Nach gerade einmal vier Tagen sind die 50.000 Unterzeichner erreicht. Und der feine Herr Minister hat den Schuß nicht gehört.
Balkon-Blick
1. Mai, 2009 by Bernd VehlowOmegle.com: Jetzt wird’s verrückt
28. April, 2009 by Bernd VehlowGrafik: Omegle.com
Wer schon Probleme mit Twitter und dessen Sinn oder Unsinn hat, muss jetzt tapfer sein. Heute in einem Tweet gefunden: Omegle.com. Nein, es ist keine Fanseite für Kräuterbutter (”Oh Meggle, komm!”), sondern ein 1:1-Chat. Problem nur: Man weiß nicht, mit wem man chattet. Zwei x-beliebige User, die die Seite zeitgleich nutzen, werden zusammengeschaltet und können/sollen/dürfen sich unterhalten. Man weiß nichts über sein Gegenüber. Kein Profil, kein Link, keine Information. Nichts. Man muss quasi alles erfragen.
Ich hab das natürlich gleich ausprobiert. Mit wechselndem Erfolg. Der Chat beginnt in der Regel mit einem “Hi”. In zwei von drei Fällen folgt in den nächsten beiden Sätzen des unbekannten Gegenüber (”Stranger”) die Frage nach dem Geschlecht (”m or f?”). Bei der Antwort “m” ist die Unterhaltung eigentlich sofort beendet, der “Stranger” klickt auf “Disconnect”. Eine weitere billige Anmach-Plattform also. Verwirrt hat mich übrigens die immer wieder aufkommende Frage “asl?”. Was bedeutet das? Keine Ahnung.
Zwischendurch kann sich dann aber doch auch ein nettes Gespräch ergeben. Ich habe kurz mit “Strangern” aus Hongkong, Finnland, China und einem “italian boy” gechattet. Letzterer hat das Gespräch aber aus den oben genannten Gründen nach einem Satz beendet.
Richtig lange habe ich mich aber mit einem User unterhalten. Wie ich mit der Zeit erfahren habe, heißt er
Justin Campbell, kommt aus Philadelphia, twittert und hat ein Blog. Und ist IT-Mensch. War ein netter Zeitvertreib mit jemandem, den ich ohne Omegle.com nie getroffen hätte.
Wer also ein bisschen Zeit hat, sich von billigen Anmachen und triebgesteuerten Jugendlichen aus aller Welt nicht abschrecken lässt, kann sogar ein wenig Spaß auf Omegle.com haben.
Fanta World Jamaika vs. Active O2 + coffee flavour
27. April, 2009 by Bernd Vehlow
Grafik: Adelholzener Alpenquellen GmbH / The Coca-Cola Company
Ich hab mal wieder ein bisschen was ausprobiert. Genauer gesagt, zwei Getränke. Beide konnte ich über irgendwelche wirren Test-Aktionen kostenlos beziehen. Zum Glück kostenlos, aber dazu später mehr.
Folgende Getränke hab ich ausprobiert:

